Die österreichische Kultur – eine Entdeckungsreise
Österreich leitet seine Bedeutung in der Welt und in Europa heutzutage insbesondere aus der kulturellen Vormachtstellung ab. Von der Literatur bis zur Malerei, von der Musik bis zur Architektur hat Österreich immer einen hohen Stellenwert eingenommen. Die österreichische Kultur ist eng mit der europäischen Kultur verbunden und war vielen externen Einflüssen ausgesetzt. Österreich liegt geographisch an einem Punkt, wo sich viele Kulturkreise überschneiden, dieser Aspekt hat die österreichische Kulturlandschaft wesentlich geprägt und ihr zu internationalen Ruhm verholfen.
Das Schrifttum in Österreich

Das Land kann eine lange Liste an renommierten Schriftstellern aufweisen. Zu den bekanntesten Schriftstellern zählen Schnitzler, Zweig, Roth, Bachmann, Bernard. Von besonders großer kultureller Bedeutung und prägend für die kulturelle Interaktion zwischen Slowenien und Österreich ist insbesondere Peter Handke. In seinen Werken „Unterwegs ins Neunte Land“, “Immer noch Sturm“ und im epischen Roman „Die Wiederholung“ hebt er hervor, dass Slowenien, die Slowenen, das Slowenische eine inhaltliche Klammer um seine Werke bilden. Mit dem Werk „Engel des Vergessens“ gehört nun auch die Kärntner Slowenin und Literatin Maja Haderlap zu den Hochkarätern der Schriftstellerszene ihres Landes und des gesamten slowenischen Kulturraums. Für ihr Roman-Debüt wurde ihr der Ingeborg-Bachmann Preis verliehen, die wohl wichtigste Auszeichnung der Literaturszene.
Die 1961 in Bad Eisenkappel/Železna Kapla geborene Autorin thematisiert in ihrer Dorf- und Familiengeschichte den Widerstand der Kärntner Slowenen gegen die deutsche Wehrmacht. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In ihrem autobiographischen Werk befreit sie sich literarisch von ihrer inneren Zerrissenheit und den täglichen Versuch ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen.
Die Auseinandersetzung mit der Problematik der Kärntner Slowenen spielt in der slowenisch-österreichischen Literatur eine große Rolle und hat auch die Schriftsteller Florijan Lipuš und Gustav Januš dazu veranlasst, sich mit diesem Thema in ihren Werken zu befassen. Lipuš gelang der Durchbruch 1972 mit seinem in Slowenien erschienenen Roman „Zmote dijaka Tjaža/Der Zögling Tjaž“. Für sein Werk „Boštjans Flug“ 2004 wurde Lipuš mit dem bedeutenden France Prešeren Preis ausgezeichnet.
Bilder: http://www.hermann-lenz-preis.de/haderlap.html
http://www.handkeromance.scriptmania.com/about.html
http://www.focus.de/schlagwoerter/personen/b/john-burnside/
Die Musik – Österreichs Eigentümlichkeit
